Rezension

Auf die faule Haut - Hartmut Finkeldey

 

Vor kurzem bekam ich, das ist in der Literaturszene auch 2011 so üblich, von meinem Verlag ein Rezensionsexemplar eines Verlagskollegen zugeschickt. Ob ich nicht in meinem Blog. Und überhaupt. Was Freundliches schreiben und so. Über Roberto De Lapuente, „Auf die faule Haut“, Renneritz Verlag 2011, ISBN 978-3-940684-13-4. Nun, ich war dagegen. Denn wie sähe das denn aus! Wir seien hier ja nicht bei Hegemanns unterm Sofa. De Lapuente empfehle ich zwar seit Jahren sowieso per Dauerverlinkung, und der Vertrag mit Renneritz ist längst unterschrieben – sowohl schamlose Gefälligkeitsgutachten als auch literarisches Klinkenputzen dürften als Motiv also ausfallen. Dennoch: ich mochte nichts schreiben über seinen Essay-Band! Bis ich mich von einem Freund habe überzeugen lassen. „Biste denn wirklich von seinem Band überzeugt?“ Bin ich. „Dann schreib. Und was die Dumm-Mucker, would-be-Zuträger und Untersteller faseln, kann Dir egal sein.“ Und somit lesen Sie im Folgenden eine kleine Lobrede, die ich natürlich mit der Hoffnung verbinde, sie möge Roberto De Lapuente und Jork Heinemann die Finanzierung ihres Zweit-Rolls-Royce erleichtern. Zumal auch für Klein-Hartmut als mal wieder was abfällt.

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Rezension

Auf die faule Haut - Markus Vollack

Von der Notwendigkeit der Faulheit

Roberto J. De Lapuente (ad sinistram) lag nun wieder monatelang auf der faulen Haut. Seine Bequemlichkeit zur Tugend erhoben, hat er uns ein neues Buch mit dem Titel »Auf die faule Haut« beschert. Ich muss gestehen, dass ich sein Erstling »unzugehörig« als einen Tick spannender, runder und geschliffener empfunden habe. Dennoch ist sein zweites Werk durchaus empfehlens– und lesenswert. Eine durchweg verspielte Sprache, viele kritische Analysen sowie eine Auseinandersetzung mit vielen dunklen Flecken unserer Zeit, verspricht und hält Robertos zweites Werk.

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Rezension

Auf die faule Haut - Frank Benedikt

Den Worten ein Gewissen …

Unbequem! Das ist der erste Gedanke, der dem Leser wohl unwillkürlich in den Sinn kommt, wenn er De Lapuentes Buch erstmalig zur Hand nimmt. So erging es jedenfalls dem Rezensenten, der das Büchlein (es sind ja nur 157 Seiten) zwei Mal – mit einem halben Jahr Abstand – gelesen hat. Und mit »unbequem« ist beileibe nicht nur gemeint, daß die darin enthaltenen Texte dies nun für bestimmte Gruppen dieser Gesellschaft wären. Wer nur das darin zu erkennen vermag, hat weit gefehlt, beschäftigt sich der Autor doch mit unserer ganzen Gesellschaft und ihrer Sprache – also auch mit uns, den Lesern.

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Empfehlung

Auf die faule Haut - Margitta Lamers

 

Das Buch "Auf die faule Haut", von Roberto J. De Lapuente, bietet dem unvoreingenommenen Leser auf 157 Seiten die Möglichkeit, den oftmals durch Manipulation vergifteten Verstand zu entgiften. Die Texte sind reich an Denkanstößen, ohne den oft so üblichen moralischen Zeigefinger, was bei Lesern, die vorwiegend nach Handlungsvorgaben Ausschau halten, zu Irritationen führen könnte.

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