Aktuelle Rezensionen

Hier können Sie alle Rezensionen zu Titeln des Renneritz Verlages und der edition scriptum lesen:

Erinnerungen an Martin Luther

 

Es empfiehlt sich, mit dem Nachwort zu beginnen. Darin zeichnet Manfred Lemmer mit wenigen kraftvollen Strichen ein sehr lebendiges Porträt des heroischen „Übermenschen“ und „Reformators wider Willen“ – das die vorangegangenen Geschichten und Anekdoten noch heller strahlen lässt, als wenn man sie ohne dieses „Grundwissen“ läse.

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„Ein Printz, der ein Kayser seyn sollte …“

oder  Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau

Fürst Franz, die Vater-Figur. Wie aber wirkte sie, in Raum und Zeit, in Wort und Bild? Einer der profundesten Kenner des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs, der renommierte Germanist, Altphilologe und Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland Prof. Dr. phil. Erhard Hirsch, und die junge hallesche Kunsthistorikerin Kathleen Hirschnitz suchen in einem kleinen feinen Bändchen, das in der „edition scriptum“ im Renneritz Verlag herauskam, nach Antworten.

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Von lon der wisheit

Gedenkschrift für Manfred Lemmer

Anlässlich des 80. Geburtstages von Prof. Dr. habil. Manfred Lemmer (1928–2009) fand am 15. November 2008 ein Festkolloquium der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt. Zahlreiche Freunde, Schüler und Mitarbeiter würdigten das Lebenswerk des Altgermanisten.

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Von lon der wisheit

 

Eine publizistische Festgabe war geplant, papierene Reminiszenz an das Kolloquium im Herbst 2008 zu Manfred Lemmers 80. Geburtstag – nun wurde, posthum präsentiert, eine Gedenkschrift daraus. Schon in der 2008 von Hans-Joachim Solms gehaltenen Laudatio wird benannt, was den halleschen Altgermanisten charakterisiert:

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Von lon der wisheit

Und von Halle aus sticht das Narrenschiff in die See

Sebastian Brants Moralsatire "Das Narrenschiff" (1494) war ein Lebensbuch für den halleschen Altgermanisten Manfred Lemmer - in wissenschaftlicher und wohl auch in weltanschaulicher Hinsicht. Denn die Dummheit höret nimmer auf, der Brant zu begegnen sucht, indem er mehr als 100 lasterhafte Gestalten in Richtung "Narragonien" verschifft.

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Leben mit dem Dichter Paul Ernst ...

 

Else Ernst, die Witwe Paul Ernsts, hat Erinnerungen an ihren Mann hinterlassen, die zunächst fortlaufend in Der Wille zur Form veröffentlicht wurden. Im vorl. Band wird nun der letzte, thematisch in sich geschlossene Teil publiziert, der den Königsdorfer Jahren gewidmet ist.

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Unzugehörig - Christian Klotz

Poetische Unvereinbarkeitsbeschlüsse

Der Titel von Lapuentes kleiner Sammlung von Blogeinträgen, die sich seit 2008 zu Gott und seiner – von Menschen schlecht eingerichteten – Welt meldeten, ist Programm. Die Wahl des „Unzugehörig“ lässt offen, wer da spricht. Der Autor über sich und sein Selbstverständnis? Oder ein missvergnügter Leser, der gerade noch an einem „Unzuständig“ vorbeigeschrammt ist?

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Unzugehörig - Margitta Lamers

 

Gesellschaftskritische Bücher gibt es viele, De Lapuentes Buch ist ganz anders. Quer durch alle Schichten der Gesellschaft legt er den Finger in die Wunde und demaskiert die bürgerliche Spießigkeit.

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Unzugehörig - Markus Vollack

 

Der Titel des Buches mag für Uneingeweihte womöglich distanzierend, ja sogar isolierend wirken. Jemand der sich als »Unzugehörig« betrachtet, marschiert nicht mit, sagt Nein, wenn andere Ja sagen und wehrt sich gegen vorgegebene Normen, die nicht selten als Naturgesetze gepriesen werden.

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Unzugehörig - Stefan Sasse

 

Roberto J. de Lapuente gehört in der deutschen Bloggerszene nicht gerade zu den Unbekannten: Sein Blog „ad sinistram“ gehört zu den erfolgreicheren dieser Zunft. Nun hat der bekennende Anarchist ein erstes Buch veröffentlicht, das hier zur Rezension vorliegt. Dieses Buch setzt sich zusammen aus einer Sammlung von überarbeiteten Beiträgen de Lapuentes für sein Blog „ad sinistram“, die für das Buch noch einmal überarbeitet wurden. Wollen wir uns das Ganze also einmal genauer ansehen!

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Unzugehörig - Britta Madeleine Woitschig

Die Fackel brennt wieder

In der besinnlichen Zeit des vergangenen Jahres jagte Roberto J. De Lapuente seinem treuen Publikum einen kalten Schauer über den Rücken, verkündete er doch am 22. Dezember auf seiner Seite „ad sinistram“ im Untertitel, es habe sich ausgebloggt. Während der Hinweis in eigener Sache das befürchtete Ende seiner prominenten Online-Kolumne entkräftete, indem er stolz auf sein erstes Buch bei dem kleinen, unabhängigen Renneritz-Verlag hinwies, zeigen die Kommentare, welchen Rang sich der Sohn eines spanischen Einwanderers durch kontinuierliche Qualität erarbeitet hat.

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Unzugehörig - Margareth Gorges

 

Die großen philosophischen Aufklärer wären heute Blogger! Roberto J. de Lapuente mit seinem Blog ad sinistram ist der Aufklärer des neuen Jahrtausend.

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Unzugehörig - Bernhard Schülke

 

Wer zum Beispiel ein Geburtstagsgeschenk verschenken möchte, der könnte an sich den Anspruch haben, kein 08/15-Geschenk verschenken zu wollen. Sollten Sie ein Buch in Erwägung ziehen, dann habe ich ein Buchtipp für Sie

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