edition scriptum - Germanistik

Ulrich Wenner: Suffixale Adjektivderivation in den Mundarten des Bearbeitungsgebiets des Mittelelbischen Wörterbuchs

2 Teilbände: Band I  - Analyse und Auswertung

                       Band II - Materialdokumentation

zusammen 508 Seiten mit einer Abbildung

gebunden, 21 x 29,7 cm

ISBN 978-3-940684-30-1

150,00 €

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In diesem Titel werden Art und Häufigkeit der verschiedenen Adjektivendungen in den Mundarten untersucht, die im Mittelelbischen Wörterbuch aufgeführt sind. 


Lino Bach & Silas Fobel: Von Räubern und Almosen

Das Liebhabertheater Graf Alberts auf Schloss Fürstenau

192 Seiten mit 24 Abbildungen und 29 Tabellen

gebunden, 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-940684-29-5

22,00 €

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Das Theater „mehr in der Bahn des Gehaltvollen sich bewegen lassen“ – so bezeichnete Graf Albert zu Erbach-Fürstenau sein kulturelles Anliegen im Jahr 1825. Nicht zuletzt die Gründung einer eigenen Theatertradition auf Schloss Fürstenau sowie die Aufführung „aufrührerischer“ Stücke wie Schillers „Die Räuber“ in der Zeit des Vormärz offenbaren das Engagement einer besonderen Persönlichkeit.

 

Im Gegensatz zu großen Aufführungsorten wie dem Mannheimer Nationaltheater, aber auch zu anderen Bühnen bei Hofe war die sogenannte „Fürstenauer Gesellschaftsbühne“ bei Michelstadt im Odenwald ein kleines, aber außergewöhnliches Liebhabertheater, dessen Struktur und Entwicklung von seinem Initiator und Erhalter Graf Albert zu Erbach-Fürstenau nicht getrennt betrachtet werden können. Als Regent, Schauspieler und Bearbeiter vieler Stücke gründete er auf Schloss Fürstenau ein progressives, karitatives Theater, das sowohl adlige Gäste als auch die Bewohner der umliegenden Städte und Dörfer empfing. Die Erschließung und Katalogisierung sämtlicher im Gräflich Erbach-Fürstenauischen Archiv erhaltener Theaterzettel bildet die Grundlage dieser germanistischen und gleichsam historischen Forschungsarbeit.


Die erste deutsche Übersetzung des »Galateo« von Giovanni Della Casa (1595)

herausgegeben von Serena Spazzarini

227 Seiten mit 14 Abbildungen

Broschur, 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-940684-27-1

Galateo

28,00 €

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Im Jahre 1558 erschien der »Galateo« des Erzbischofs Giovanni Della Casa. In diesem Traktat stellte Della Casa Regeln für gutes Benehmen auf und erklärt sie, oft anhand gut gewählter Beispiele. Die Bedeutung des Textes zeigt sich unter anderem darin, dass es sehr schnell zahlreiche Übersetzungen in die wichtigsten europäischen Sprachen gab.

Diese Übersetzungen wurden aber, anders als von Della Casa geplant, von den Übersetzern vor allem anfangs zum Teil für ihre Zwecke umgeformt, denn sie sollten zur Erziehung der Söhne der Herrscher dienen, an deren Hof die Übersetzer lebten. Später wurden die Übersetzungen dann auch als für die Allgemeinheit gut und nützlich erachtet und mehrere Jahrhunderte lang vielfach gedruckt.

Die vorliegende Arbeit untersucht die erste deutsche (handschriftliche) Übersetzung des »Galateo« von 1595. Dabei wird erst die deutsche Übersetzung in den Kontext der anderen europäischen Übersetzungen gestellt, um dann anhand verschiedener Textpassagen (des Originals, einer französischen und einer lateinischen Übersetzung) zu vergleichen, welche Vorlagen der Übersetzer nutzte und wo er den Text bewusst abwandelte. Außerdem untersucht die Arbeit die verschiedenen sprachlichen Mittel der Übersetzung.

Zum Schluss folgt eine sorgfältige Edition der deutschen Übersetzung.


Heüt wöllen wir werden vol

Trinklieder von Oswald bis Goethe

herausgegeben von Max Graff & Thomas Wilhelmi

264 Seiten mit 8 Abbildungen

gebunden, 15 x 22,5 cm

ISBN 978-3-940684-25-7

Heüt wöllen wir werden vol

38,00 €

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Im deutschsprachigen Raum existiert eine erstaunliche Anzahl von liedhaften und lyrischen Texten, die den Konsum von Alkohol in den Blick nehmen. Das Trinklied gehört seit dem Mittelalter zum Inventar des Volkslieds, aber auch der Schönen Literatur. Diese Gattung ist nicht zuletzt aufgrund ihrer thematischen, sprachlichen und formalen Vielfalt überaus reizvoll. So gibt es literarisch anspruchsvolle Texte, Gelegenheitsdichtungen, derbe und scherzhafte Lieder, sogar solche mit politischer und revolutionärer Intention.

Die Anthologie versammelt 75 deutschsprachige Trinklieder aus vier Jahrhunderten – vom Spätmittelalter bis in die Goethezeit – und macht die gesamte Bandbreite der Gattung sichtbar. Sie will literarischen Genuss und Gelegenheit zum Schmunzeln bieten und enthält sowohl Lieder namhafter Autoren als auch heute weniger bekannte Texte.


Manfred Lemmer: Ausgewählte Schriften

herausgegeben von Hans-Gert Roloff, Andrea Seidel,

Hans-Joachim Solms, Thomas Wilhelmi

720 Seiten mit 9 Abbildungen

gebunden, 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-940684-21-9

Manfred Lemmer: Ausgewählte Schriften

110,00 €

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Dieser Band enthält Texte des hallischen Altgermanisten Manfred Lemmer aus seinem fünfzigjährigen Schaffen. Die Auswahl folgt den verschiedenen Arbeitsschwerpunkten und gliedert die Texte in die Bereiche Literaturgeschichte, Sprachgeschichte, Kulturgeschichte und Fachgeschichte, so dass ein repräsentatives Bild der enormen Breite seiner Arbeit dokumentiert wird.

Die Auswahl belegt überdies die Angewohnheit Manfred Lemmers, sein Wissen und seine Erkenntnisse nicht nur für ein Fachpublikum zu referieren, sondern auch für interessierte Laien durchaus verständlich und mit Gewinn lesbar zu schreiben.


Christian Albrecht von Lenz: Der Fürst des Nicola Machiavell (erste deutsche Übersetzung, 1692)

kritisch herausgegeben von Joachim Gerdes

mit einem Vorwort von Roberto De Pol und einem Nachwort von Serena Spazzarini

198 Seiten mit 7 Abbildungen

Broschur, 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-940684-20-2

Der Fürst des Nicola Machiavell

28,00 €

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Diese edierte Übersetzung ist nahe am Original und insofern interessant,  als bei ihr die ursprüngliche Lesesituation wieder hergestellt wird: Der Text ist für einen Regenten bestimmt und muss daher weder Zensur fürchten, noch anderweitig Rücksicht auf die Öffentlichkeit oder moralische Erwägungen nehmen. 

Die sehr sorgfältige Edition ist ergänzt um ein Vorwort, das die Übersetzung in ihre Zeit einordnet, und ein Nachwort, das die Verwendung des Begriffes »virtù« in verschiedenen Übersetzungen vergleicht.


Ebernand von Erfurt: Die Kaiserlegende von Heinrich und Kunigunde

aus dem Mittelhochdeutschen übersetzt von Manfred Lemmer

herausgegeben von Kurt Gärtner

138 Seiten mit 13 meist farbigen Abbildungen

Broschur, 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-940684-19-6

Kaiserlegende von Heinrich und Kunigunde

17,00 €

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Der Stadtbürger Ebernand von Erfurt verfasste um 1220 die Verslegende »Kaiser und Kaiserin«, die in der Literatur unter dem Namen »Heinrich und Kunigunde« bekannter ist.

Ebernand berichtet über die Lebensstationen des letzten Ottonenkaisers Heinrich II. und seiner Frau Kunigunde unter Einbeziehung von Reichs- und Bistumsgeschichte. Alles soll zur Verherrlichung des Bamberger Kaiserpaares und zum Nachweis der verdienten Heiligsprechung dienen.

Das Interessante an diesem Werk – und der moderne Leser wird dadurch vom »Geist des Mittelalters« angeweht – ist, wie ein volkssprachiger Autor ein weltliches Kaiserpaar mit allen literarischen Mitteln zu einem »heiligmäßigen« umstilisiert.


Johannes Sommer: Cornelius relegatus (1605)

herausgegeben und kommentiert von Thomas Wilhelmi, Moritz Ahrens, Leonard Keidel, Roberta Colbertaldo, Nicolas Hinkelbein, Susan Ritthammer, Angélique Temme

mit einer Einleitung von Thomas Wilhelmi, Moritz Ahrens, Leonard Keidel

2., unveränd. Aufl.

224 Seiten mit 1 Abbildung

Broschur, 15 x 22,5 cm

ISBN 978-3-940684-16-5

Cornelius relegatus

29,00 €

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Cornelius relegatus ist die sorgfältige Edition der frühneuhochdeutschen Übersetzung und Bearbeitung eines Studentendramas aus dem Lateinischen. Das Stück steht in der Tradition der Dramen, die auf der biblischen »Parabel vom verlorenen Sohn« basieren. Der Autor verweltlicht allerdings die Vorlage durch drastische Elemente und volkstümliche Sprache.


Von lon der wisheit

Gedenkschrift für Manfred Lemmer

herausgegeben von Kurt Gärtner und Hans-Joachim Solms

279 Seiten mit 21 Abbildungen

gebunden, 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-940684-08-0

 

Von lon der wisheit

38,00 €

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Eine Gedenkschrift zu Ehren des hallischen Altgermanisten Manfred Lemmer, die Beiträge von Freunden und Kollegen enthält, welche Aspekte des umfassenden Arbeitsgebietes des Geehrten beleuchten. Der Band war ursprünglich als Festschrift anlässlich des Kolloquiums zum 80. Geburtstag Manfred Lemmers geplant. 


Else Ernst: Leben mit dem Dichter Paul Ernst auf dem Einödhof Sonnenhofen bei Königsberg in Oberbayern 1918 bis 1925

herausgegeben von Günter Hartung

338 Seiten mit zahlreichen, zum Teil farbigen Abbildungen

Broschur, 14,8 x 22,5 cm 

ISBN 978-3-940684-01-1

Leben mit dem Dichter Paul Ernst

32,00 €

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Else Ernst, Frau des Dichters Paul Ernst, beschreibt die Zeit ihres Lebens auf einem Bauernhof in Oberbayern. Dabei geht sie sowohl auf das tägliche Leben ein als auch auf die Entstehung einzelner Werke und Kontakte und Begegnungen mit berühmten Zeitgenossen.
Mit einer kenntnisreichen und detaillierten Einführung des Herausgebers.